
Das gleiche Brot wie beim vorigen Mal, dasselbe Rezept – aber deutlich abweichende Gär- und Reifezeiten. Und auch das Ergebnis ist ein ganz anderes. Nicht besser, nicht schlechter, einfach anders.
Durch Alltagsgeschäfte lief der Backtag etwas anders als geplant. So ergab es sich, dass schon die Übernachtgare nahe dem Maximum war. Und auch Stock- und Stückgare liefen länger als eigentlich geplant. Somit gingen die beiden Laibe schlussendlich mit Vollgare oder schon etwas drüber in den Ofen.

Herausgekommen sind wie beim Mal zuvor zwei sehr leckere Brote, die sich hauptsächlich in der äußeren Erscheinung unterscheiden. Gab es bei den Broten vor knapp drei Wochen kräftige Ausbunde – fast schon zu viel für ein solches Kasten-Graubrot -, so blieben sie diesmal flach – wie es laut Originalrezept auch sein sollte. Am deutlichsten macht sich die lange Gare/Reife in der Krume bemerkbar. Schon noch ebenmäßig, jedoch doch nicht ganz so fein.
Aber wie ich zu sagen pflege: Schmeckt man ja nicht. Und beim Aroma gab es auch in diesem Fall nichts zu meckern. 😉
Neuveröffentlichungen