Die Lippische Palme in ihrer schönsten Form

Da ist weit mehr Grün­kohl drin als es scheint. Der Topf ist groß und tief. 😉

Nur mit Früh­stück, und sei­en es auch noch so lecke­re Bröt­chen, kommt man ja nicht über’n Tag. So habe ich heu­te noch eine Klei­nig­keit für den Sonn­tag vorbereitet.

Drei Glä­ser Grün­kohl, den wir hier­zu­lan­de ja stolz Die Lip­pi­sche Pal­me nen­nen, habe ich mit ein wenig Ein­la­ge vom Flei­scher unse­res Ver­trau­ens im gro­ßen Guss­topf ver­hei­ra­tet. Da ist für jeden Geschmack was dabei: geräu­chert, nicht geräu­chert. Nur Tofu­lieb­ha­ber wären ent­täuscht, neh­me ich an. Man kann nicht alles haben.

Das Bild täuscht aller­dings ein wenig. Das Ver­hält­nis passt schon. Und es soll ja auch für min­des­tens zwei Tage und meh­re­re Esser rei­chen. Auf jeden Fall ist so eine Grün­kohl­mahl­zeit mit Kar­tof­feln eine regio­na­ler Deli­ka­tes­se. Und kocht sich auch fast von allei­ne.

Ich mag das kaum ein Rezept nen­nen – obwohl es natür­lich eines ist. Bei mir kommt außer S+P noch etwas gemah­le­nes Piment und Mus­kat hin­zu. Aber nicht zu viel. Die Würst­chen und das Kas­se­ler samt Kno­chen bra­te ich an. Danach im glei­chen Fett die Zwie­beln, an denen man nicht spa­ren soll­te. Sal­zen am bes­ten erst ganz zum Schluss vor dem Ser­vie­ren, da ja das Fleisch auch schon gut Salz mitbringt. 

Bis mor­gen wird das Gan­ze schön durch­ge­zo­gen sein. Nun kann ich mich auf das Früh­stück und auf das Mit­tag­essen freu­en. Pures Glück.

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