
Nur mit Frühstück, und seien es auch noch so leckere Brötchen, kommt man ja nicht über’n Tag. So habe ich heute noch eine Kleinigkeit für den Sonntag vorbereitet.
Drei Gläser Grünkohl, den wir hierzulande ja stolz Die Lippische Palme nennen, habe ich mit ein wenig Einlage vom Fleischer unseres Vertrauens im großen Gusstopf verheiratet. Da ist für jeden Geschmack was dabei: geräuchert, nicht geräuchert. Nur Tofuliebhaber wären enttäuscht, nehme ich an. Man kann nicht alles haben.
Das Bild täuscht allerdings ein wenig. Das Verhältnis passt schon. Und es soll ja auch für mindestens zwei Tage und mehrere Esser reichen. Auf jeden Fall ist so eine Grünkohlmahlzeit mit Kartoffeln eine regionaler Delikatesse. Und kocht sich auch fast von alleine.
Ich mag das kaum ein Rezept nennen – obwohl es natürlich eines ist. Bei mir kommt außer S+P noch etwas gemahlenes Piment und Muskat hinzu. Aber nicht zu viel. Die Würstchen und das Kasseler samt Knochen brate ich an. Danach im gleichen Fett die Zwiebeln, an denen man nicht sparen sollte. Salzen am besten erst ganz zum Schluss vor dem Servieren, da ja das Fleisch auch schon gut Salz mitbringt.
Bis morgen wird das Ganze schön durchgezogen sein. Nun kann ich mich auf das Frühstück und auf das Mittagessen freuen. Pures Glück.
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