
Die beste Ehefrau von allen hat mir einen Wunsch erfüllt und aus dem Souk von Agadir eine Tajine mitgebracht. Nicht im Touri-Teil erworben, sondern dort, wo auch die Einheimischen kaufen. Alles andere – Seifen etc. – ist dort übrigens auch besser und günstiger.
Gestern habe ich sie eingeweiht, natürlich mit einem authentischen marokkanischen Gericht: Rind-Tajine mit Mandeln, Pflaumen, Aprikosen und Honig. Pflaumen hatten wir keine mehr, da sie längst zu Pflaumenmus verarbeitet waren, aber davon habe ich selbstredend einen Esslöffel zu dem Schmorgericht gegeben. Ging auch prima. Dazu gab es einen schnellen Feldsalat.
Das leckere Gericht ist einfach zu machen, erfordert lediglich etwas Schnippelei. Und Zeit. Aber das Warten lohnt sich. Und gegen Ende der Garzeit (1,5 bis 2 Stunden) habe ich als Beilage Bulgur in Gemüsebrühe quellen lassen und mit Minze, Zitrone und Ras El Hanout abgeschmeckt. Ebenfalls empfehlenswert.
Die Tajine wird hier künftig öfter zum Einsatz kommen. Und wahrscheinlich Gesellschaft durch ein unglasiertes, etwas größeres Exemplar bekommen.


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