
Heute hatten bei uns Brötchen Première, deren Teig fast 48 Stunden reifen durfte. Dem Rezept von Valesa zufolge dürften es auch ruhig noch mehr sein. Tut dem Geschmack nur gut. Und es macht die ganze zeitliche Handhabung sehr flexibel. Aber auch bei uns nach etwa 44 Stunden waren sie weit mehr als genießbar – toller Geschmack. Ihren Namen Aroma-Brötchen tragen sie zu recht.
Die lange Reifezeit im Kühlschrank braucht der Teig aber auch, da nur ein Hauch Hefe zum Einsatz kommt. Entweder 2 Gramm Frischhefe oder – wie bei mir – 0.7 Gramm Trockenhefe. Und ich habe mir gedacht, etwas Sauerteig kann ja nie verkehrt sein – also rein damit. Ein nicht mehr als walnussgroßes Stück.
Etwa zur Halbzeit musste ich den werdenden Teig mal in die Hand nehmen und befühlen und beschnuppern – und machte mir schon ein wenig Sorgen. Er schien sehr fest und fast spröde. Aber da muss man die Ruhe bewahren. Heute morgen um 5.30 Uhr, als ich ihn zwecks Akklimatisierung aus der Wanne kippte, war alles gut. Als ich dann fast zwei Stunden später an die Arbeit ging, ließ er sich gut teilen und formen.
In der (hier eher kurzen) Stückgare haben die Teile nicht so viel zugelegt, aber im Ofen doch sehr ordentlich. So ansehnlich die fertigen Brötchen waren, so lecker waren sie auch. Nächstes Mal kommen auch noch ein paar Saaten ins Spiel.
Wir waren uns einig: Die bekommen einen festen Platz auf der Liste.





