Wie schön, frühmorgens lächelnd im Bett zu liegen, sich auf die kommende kleine Backerei zu freuen – Toastbrot, Mini-Baguettes, Cräcker aus Sauerteigresten… – und auf den Genuss, für das Frühstück das am Vortag gebackene Brot anzuschneiden, dessen Duft noch immer durch das ganze Haus zieht. Etwas später wäre dann noch das neue Anstellgut Roggen und Weizen herzustellen.
Das Toastbrot backt sich inzwischen schon fast von allein. Ansatz und Teigkneten lassen sich bequem noch vor dem Frühstück bewerkstelligen. Danach dann Teilen und Formen, die Stückgare und eben mal abbacken. Alles easy und ganz entspannt.
Seit dem Vorabend ist schon der Teig für die Ficelles gereift. Die backen sich auch bereits wie im Schlaf. Die meisten wandern als Vorrat in den Froster – für Enkelinnenbesuche, den kleinen Hunger der Gattin und dergleichen. Die kleinen Dinger sind stets willkommen, als Grundlage für Dip, beim Grillen oder zum Frühstück. Oder auch, wenn mal das »richtige« Brot vorzeitig alle ist.
Vorletzter Akt des kleinen Backtages ist die Pflege meiner Sauerteige. Dazu gibt es später einmal einen eigenen Beitrag.
Finale ist die Verwertung des alten Anstellgutes (ASG). Da ich ja nicht so ein Schisser wie der Lutz bin, halte ich nicht immer jeweils drei Versionen meiner Sauerteige vor. Bisher ist alles gutgegangen. Knock, knock on wood! [1]Ich ziehe aber gelegentlich Backups in getrockneter Form…
Also werden Roggen- und Weizen-ASG im großen Sammelglas vereinigt, bekommen etwas frisches Mehl als Futter und warten auf die weitere Verwendung. Diesmal waren das meine allseits beliebten Cräcker. Dafür wurden fast 290 Gramm altes ASG verarbeitet. Das ist nicht ganz wenig. Vor allem: Manche schmeißen die Reste einfach weg. Verrückt! Es wurden drei Bleche, die eine große Blechdose gut gefüllt haben. Das reicht wieder eine Weile.
Bis zum nächsten kleinen Backtag.
Anmerkungen
| ↑1 | Ich ziehe aber gelegentlich Backups in getrockneter Form… |
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